VGf-Angebot an Gefahrgut-Schulungen


Laut §6 GbV (Gefahrgutbeauftragtenverordnung), dem Gefahrgutbeförderungsgesetz (GGBG) sowie Abschnitt 8.3.2 ADR, Kapitel 1.3 ADR/RID/ADN/IMDG Code, Kapitel 1.5 IATA DGR, müssen beauftragte Personen, die im Unternehmen mit dem Gefahrguttransport betraut sind, regelmäßig und nachweislich vor Übernahme der Aufgabe und in der Folge nach Bedarf geschult oder unterwiesen werden.

Folgende Personenkreise (mit Beispielen von Pflichten) gehören dazu:
  • Beförderer (hat zu wissen, ob der jeweilige Gefahrgut für den Transport sowie die Art der Verpackung zulässig ist; er muss sicher gestellt haben, dass das betroffene Personal unterwiesen und/oder geschult wurde und nachweislich sämtliche Vorschriften, Begleitdokumente, ev. besondere Ausstattungsutensilien übergeben sind)
  • Absender (muss die Voraussetzungen des Beförderers erfüllen, Begleitdokumente korrekt ausgefüllt übergeben ...)
  • Verpacker (Verpackungsvorschriften, Kennzeichnung der Versandstücke ...)
  • Beladungspersonal (darf z.B. Gefahrgut nur übergeben, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind, Zusammenladeverbote etc.)
  • Personal für die Annahmekontrolle von Gefahrgut
  • Zulassungsbesitzer (Erfüllung der Voraussetzungen gemäß GGBG §6 und besondere Ausbildung im Sinne des GGBG §14)
  • Lenker (Voraussetzung = Gefahrgutlenkerausbildung; Unterweisung über Pflichten und Besonderheiten des spezifischen Gefahrguttransportes)
Auch Ersteller von Beförderungspapieren, soferne sie nicht zu o.a. Personenkreisen zählen, sollten fachgerecht geschult sein.
Die Schulungsinhalte sind in schriftlicher Form aufzubewahren und die Teilnahme an Schulungen in den Personalakten fest zu halten.

Wir bieten Ihnen praxisgerechte, gesetzeskonforme Schulungen Ihres betroffen Personals vor Ort, einfließend in den normalen Arbeitsablauf, sowie auf den jeweiligen Arbeitsplatz bezogen, in folgenden Variationen an:
  • Gefahrgut Grundschulung
  • Gefahrgut Auffrischungsschulung
  • Gefahrgut 'Up-to-date'-Schulung (z.B. bei neuen Gesetzeslagen und Vorschriften)

Bei allen personenbezogenen Bezeichnungen gilt die gewählte Form für beide Geschlechter!